Campingplatz Bärenschlucht

Moin! Wenn du Bock auf Camping in der Fränkischen Schweiz hast, dann ist die Bärenschlucht bei Pottenstein dein Spot.

Hier ist der kompakte Check für deinen Aufenthalt – direkt, ehrlich und mit Fokus auf das, was man in der Umgebung wirklich sehen kann, ohne die Wanderschuhe festzuschnüren.


Der Platz: Campingplatz Bärenschlucht

Die Bärenschlucht ist kein steriler 5-Sterne-Park, sondern ein Platz mit Charakter, der seinen Namen der massiven Felskulisse verdankt, die ihn einrahmt.

  • Die Lage: Du stehst hier buchstäblich zu Füßen gewaltiger Dolomitfelsen im Püttlachtal. Das ist optisch schon eine Ansage, wenn man morgens den Reißverschluss vom Zelt oder die Wohnmobiltür aufmacht.
  • Vibe: Nüchtern, familiengeführt und ziemlich entspannt. Es gibt parzellierte Plätze für Camper und eine Wiese für Zelte.
  • Ausstattung: Alles solide. Es gibt moderne Sanitäranlagen, einen Kiosk für das Nötigste und – wichtig für die Faulen – eine Gastronomie direkt am Platz. Wenn du nicht im Wagen schlafen willst: Es gibt auch Schlaffässer und Blockhütten.
  • Wichtig: Der Platz ist beliebt bei Kletterern (wegen der Felsen direkt vor der Nase), was für eine angenehm unaufgeregte Atmosphäre sorgt.
  • Gastronomie ist manchmal etwas aufdringlich, wenn man am einzigen Platz mit W-Lan sitzen möchte ;-(

Sightseeing & Altstädte (Radius 20 km)

Du willst was sehen, aber nicht zwingend Kilometer schrubben? In der Fränkischen Schweiz liegen die Highlights so dicht beieinander, dass du mit dem Auto oder dem Motorrad in 15–20 Minuten an den krassesten Orten bist.

1. Pottenstein (ca. 4 km)

Das „Felsenstädtchen“ ist quasi dein Nachbar.

  • Die Altstadt: Enge Gassen, viel Fachwerk und alles unterhalb der thronenden Burg Pottenstein. Die Burg ist eine der ältesten der Region und bietet einen super Blick über den Ort, ohne dass man dafür eine Tagesetappe wandern muss (man kann fast bis vor das Tor fahren).
  • Teufelshöhle: Nur ein paar Minuten weiter. Es ist die größte Tropfsteinhöhle Deutschlands. Drinnen ist es konstant 9°C kalt – also auch im Hochsommer Jacke mitnehmen. Die Führung dauert etwa 45 Minuten und ist technisch beeindruckend.
  • Erlebnisfelsen: Wenn du Action willst, ohne dich zu bewegen: Die Sommerrodelbahnen dort sind legendär, und der Skywalk (eine Aussichtsplattform mit Glasboden) gibt dir den Adrenalinkick bei minimaler körperlicher Anstrengung.

2. Tüchersfeld (ca. 6 km)

Das ist das Motiv, das auf jeder Postkarte der Fränkischen Schweiz klebt.

  • Fränkische Schweiz Museum: Die Fachwerkhäuser kleben hier regelrecht an den senkrechten Felsnadeln. Das Museum im „Judenhof“ ist extrem sehenswert, wenn du wissen willst, wie die Leute hier früher gelebt haben (Spoiler: es war hart).

3. Gößweinstein (ca. 8 km)

Ein markanter Ort mit zwei massiven Blickfängen:

  • Wallfahrtsbasilika: Ein Barock-Meisterwerk von Balthasar Neumann. Selbst wenn du mit Kirche nichts am Hut hast: Die Architektur und der Goldprunk sind beeindruckend.
  • Burg Gößweinstein: Liegt direkt daneben auf dem Felsen. Sieht aus wie aus einem Märchenfilm und ist privat geführt, kann aber besichtigt werden.

4. Burg Rabenstein & Sophienhöhle (ca. 12 km)

Im Ailsbachtal gelegen, bietet das Areal volles Programm:

  • Die Burg: Hier gibt es oft Falknerei-Vorführungen. Man kann einfach hinfahren, sich die Vögel anschauen und im Biergarten der Burgschenke sitzen.
  • Sophienhöhle: Direkt nebenan. Sie gilt als eine der schönsten Höhlen, weil sie sehr „filigrane“ Tropfsteine hat.

5. Bayreuth (ca. 22 km – knapp über dem Radius, aber lohnt!)

Wenn du echte Stadt-Luft schnuppern willst:

  • UNESCO-Welterbe: Das Markgräfliche Opernhaus ist eines der schönsten Barocktheater der Welt. Es ist komplett aus Holz gebaut und von innen unfassbar detailreich.
  • Eremitage: Eine historische Parkanlage mit Wasserspielen und dem „Sonnentempel“. Perfekt für einen entspannten Spaziergang ohne Steigungen.

Kleiner Gastro-Tipp

In Franken gilt: Such dir ein Dorf mit einer eigenen Brauerei (davon gibt es hier Dutzende). In Orten wie Aufseß oder Waischenfeld (beide im 10-15 km Radius) kriegst du ein ehrliches Seidla Bier und eine Brotzeit zu Preisen, von denen man in der Stadt nur träumen kann.

Wenn du in Franken bist, ist „Hopfen und Malz“ quasi Grundnahrungsmittel. Die Dichte an Brauereien ist hier die höchste der Welt. Das Beste: Die meisten haben eine angeschlossene Gastwirtschaft mit unschlagbar rustikaler Küche.

Hier sind drei Brauerei-Stopps im Umkreis der Bärenschlucht, die du bequem mit dem Auto (oder dem E-Bike) ansteuern kannst:

1. Brauerei Gasthof Rothenbach (Aufseß)

Aufseß hält den Weltrekord für die höchste Brauereidichte pro Einwohner.

  • Das Bier: Probier das „Zwickl“ oder das dunkle Landbier.
  • Der Vibe: Typisch fränkisch-gemütlich. Es gibt einen schönen Biergarten und die Karte ist ehrlich: Schäuferla (Schweineschulter mit Kruste), Klöße und ordentliche Brotzeitplatten.
  • Entfernung: ca. 16 km von der Bärenschlucht.

2. Brauerei Heckel (Waischenfeld)

Das hier ist eher was für Puristen. Ein echtes Urgestein.

  • Das Bier: Es gibt hier oft nur eine Sorte (das Heckel-Bier), aber das hat es in sich. Es wird noch sehr traditionell gebraut.
  • Besonderheit: Die Wirtschaft ist legendär schlicht. Erwarte keinen Luxus, sondern Holztische, an denen Einheimische und Touristen bunt gemischt sitzen. Oft bringt man sich seine Brotzeit sogar selbst mit (vorher kurz fragen!), aber das Bier ist der Star.
  • Entfernung: ca. 10 km.

3. Brauerei Krug (Breitenlesau)

Ein absolutes Schlachtschiff in der Region und extrem beliebt.

  • Das Bier: Das „Krug Lager“ (das Rote) ist überregional bekannt. Es ist süffig, dunkel und kommt in der klassischen Bügelflasche oder frisch vom Fass.
  • Essen: Die Portionen sind… sagen wir mal: fränkisch massiv. Wer hier hungrig rausgeht, hat was falsch gemacht. Besonders das Kotelett oder die hausmacher Brotzeiten sind eine Ansage.
  • Entfernung: ca. 13 km.

Ein kleiner „Knigge“-Tipp für Franken:

Wenn du in eine dieser Brauereien gehst, wunder dich nicht, wenn die Tische voll sind. In Franken ist es völlig normal (und erwünscht), sich an einen Tisch dazuzusetzen, wenn noch Platz ist. Ein kurzes „Servus, ist hier noch frei?“ reicht völlig aus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

7 * 3 = ?
Reload

Please enter the characters shown in the CAPTCHA to verify that you are human.

Stromkosten reduzieren

Erst vergleichen - dann wechseln und 100e EURO sparen?

Stromanbieter vergleichen

Hohe monatliche Vorauszahlungen sind unangenehm

Eine Jahres-Abrechnung mit weiterer Nachzahlung sehr schlimm

>> Das muß nicht sein <<

komm aus den Puschen und mach einen Vergleich

Gilt auch für Gasbezieher