Donau Camping Marbach

Servus! Wenn du die Donau entlangfährst und im Nibelungengau einen Stopp einlegst, landest du fast zwangsläufig in Marbach. Der Donau Camping Marbach ist einer dieser Plätze, die genau das liefern, was man nach einem Tag auf Achse braucht: Wasser, Ruhe und eine verdammt gute Aussicht.

Hier ist dein nüchterner Guide für den Platz und die Highlights in der Umgebung, damit du weißt, wo sich das Sightseeing im 20-km-Radius wirklich lohnt.


Der Platz: Donau Camping Marbach

Der Platz liegt direkt am linken Donauufer und ist ein klassischer, unaufgeregter Flusscampingplatz.

  • Vibe: Maritim-gemütlich. Du stehst hier in der ersten Reihe am Strom und kannst den großen Flusskreuzfahrtschiffen beim Vorbeiziehen zuschauen. Es ist ein eher familiärer Platz, kein riesiger High-End-Resort-Park.
  • Ausstattung: Alles da – saubere Sanitäranlagen, Strom, Wasser und ein kleiner Shop für das Nötigste. Besonders praktisch: Es gibt ein angrenzendes Freibad, das im Sommer Gold wert ist, und einen Sportboothafen direkt nebenan.
  • Der Clou: Die Lage ist unschlagbar für alle, die das Wasser lieben, aber trotzdem eine gute Anbindung an die Infrastruktur des Ortes suchen.

Sehenswertes im 20-km-Radius (Kultur, Barock & Altstädte)

In dieser Ecke Niederösterreichs trifft barocker Prunk auf mittelalterliche Mauern. Hier sind meine Favoriten:

1. Maria Taferl (ca. 5 km) – Der Blick über das Land

Das ist der Hausberg von Marbach. Du kannst zwar hochwandern, aber mit dem Auto oder E-Bike ist es entspannter.

  • Wallfahrtsbasilika: Eine der bedeutendsten Wallfahrtskirchen Österreichs. Der Barockbau ist beeindruckend, aber das eigentliche Highlight ist der Ausblick. Von der Terrasse vor der Kirche hast du das gesamte Donautal vor dir liegen – bei klarer Sicht bis zu den Alpen.

2. Stift Melk (ca. 18 km) – Das Barock-Schwergewicht

Man kann nicht in Marbach sein, ohne Melk zu besuchen. Es ist das Tor zur Wachau.

  • Die Anlage: Das Benediktinerstift ist Weltkulturerbe. Nüchtern betrachtet ist es eines der prächtigsten Klöster Europas.
  • Nicht verpassen: Die Bibliothek und die Stiftskirche. Auch der Stiftspark ist perfekt für einen Spaziergang ohne Steigungen.
  • Die Altstadt: Unterhalb des Stifts liegt die Melker Altstadt mit ihren kopfsteingepflasterten Gassen und netten Cafés.

3. Schloss Artstetten (ca. 10 km) – Geschichte pur

Ein Schloss mit einer bewegten Vergangenheit.

  • Erzherzog Franz Ferdinand: Das Schloss war die Residenz und ist heute die Grabstätte des Thronfolgers, dessen Ermordung in Sarajevo den Ersten Weltkrieg auslöste. Das Museum im Schloss ist extrem gut gemacht und beleuchtet die Geschichte sehr sachlich.

4. Die Altstadt von Ybbs an der Donau (ca. 15 km)

Ybbs wird oft unterschätzt, hat aber einen sehr sehenswerten Stadtkern.

  • Fahrradmuseum: Falls du doch ein bisschen Technik-Nostalgie willst, ohne selbst zu strampeln.
  • Altstadt: Schlendre durch die Gassen zur Stadtpfarrkirche und zum Donaukai. Die Stadtmauerreste sind noch gut erkennbar.

5. Burg Clam (ca. 22 km – kleiner Bonus-Tipp)

Knapp über der 20-km-Grenze, aber für Burgfans ein Muss. Sie ist eine der besterhaltenen Burgen Österreichs und wird heute noch bewohnt. Im Sommer finden hier oft riesige Open-Air-Konzerte statt – wenn du also Musik hörst, weißt du, wo sie herkommt.

6. Pöchlarn (ca. 12 km) – Die Nibelungenstadt

Pöchlarn ist eng mit dem Nibelungenlied verknüpft (hier residierte Rüdiger von Bechelaren).

  • Oskar Kokoschka Haus: Für Kunstinteressierte – das Geburtshaus des berühmten Malers beherbergt wechselnde Ausstellungen.

Ein kleiner Insider-Tipp: Wenn du in Marbach bist, probier den lokalen Fisch. Die Gastronomie im Ort ist auf Donaufische spezialisiert. Und falls du Lust auf Wein hast: Die Wachau beginnt direkt hinter Melk – ein Abstecher für ein paar Flaschen beim Winzer lohnt sich immer.

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