Herford Elisabethsee

Camping am Elisabethsee Herford – Dein Ausflugsziel für entspannte Tage

Du suchst einen Campingplatz, der Ruhe, Natur und gleichzeitig gute Anbindung zu interessanten Ausflugszielen bietet? Dann solltest du dir den Campingplatz Elisabethsee in Herford genauer anschauen. Der Platz liegt idyllisch zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge und ist der perfekte Ausgangspunkt, um die Region zu erkunden – ohne jeden Tag stundenlang im Auto zu sitzen.

Der Campingplatz Elisabethsee – familiär und naturverbunden

Der Elisabethsee wurde in den 1960er Jahren von Hermann Bartling gegründet. Was früher Weideland für Kühe war, ist heute ein Familiencampingplatz, der mittlerweile in dritter Generation geführt wird. Der Platz erstreckt sich über 78.000 m² – davon sind 7.000 m² Wasserfläche und 3.000 m² Wald. Insgesamt gibt es rund 400 Stellplätze, sowohl für Dauercamper als auch für Durchreisende.

Das absolute Highlight des Platzes ist der private See, der ausschließlich den Gästen zur Verfügung steht. Du kannst hier mit dem Stand-Up-Paddle eine Runde drehen, auf der Luftmatratze entspannen oder einfach am Ufer die Seele baumeln lassen. Hunde sind am See und am Strand allerdings nicht erlaubt – ein Detail, das du bei der Planung berücksichtigen solltest.

Neben dem See gibt es auf dem Gelände einen Sportplatz, Volleyballfeld und einen Basketballkorb. Drei Sanitärhäuser sind über den Platz verteilt. Der Campingplatz hat von Mitte März bis Ende Oktober geöffnet. Die Preise in der Hauptsaison (1. Mai bis 31. Oktober) liegen bei 5,50 € pro Erwachsenem, 3,00 € pro Kind, plus Gebühren für Wohnwagen oder Wohnmobil.

Herford – Hansestadt mit Charakter

Nur wenige Kilometer vom Campingplatz entfernt liegt Herford, eine Stadt mit über 1.200 Jahren Geschichte. Herford war einst Mitglied der Hanse und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum. Heute findest du hier eine spannende Mischung aus historischer Altstadt und moderner Architektur.

Die Münsterkirche ist eines der bedeutendsten Bauwerke der Stadt und eine der ältesten Hallenkirchen Westfalens. Rund um den Alten Markt gruppieren sich Fachwerkhäuser und gemütliche Cafés. Besonders sehenswert ist der Gänsemarkt im Stadtteil Radewig – einer der schönsten Plätze in Herford.

Ein modernes Highlight ist das MARTa Museum, entworfen vom Star-Architekten Frank Gehry. Der Bau mit seinen geschwungenen Formen aus Edelstahl und Klinker ist ein echter Hingucker. Das Museum zeigt zeitgenössische Kunst, Design und wechselnde Ausstellungen – auch architektonisch ein Erlebnis.

Wenn du es entspannter magst, bietet das H2O Freizeitbad Wellness und Badespaß. Mit Sportbecken, Saunalandschaft und einer 80-Meter-LED-Rutsche ist für Abwechslung gesorgt.

Bielefeld – mehr als nur eine urbane Legende

Etwa 15 Kilometer vom Campingplatz entfernt liegt Bielefeld, bekannt durch die sogenannte Bielefeld-Verschwörung. Aber keine Sorge – die Stadt gibt es wirklich, und sie hat einiges zu bieten.

Wahrzeichen der Stadt ist die Sparrenburg, eine imposante Festung aus dem 13. Jahrhundert. Der Turm bietet einen Panoramablick über die Stadt, und die unterirdischen Kasematten kannst du von April bis Oktober besichtigen. Die Sparrenburg thront auf einem 180 Meter hohen Berg im Teutoburger Wald und ist über mehrere Wanderwege erreichbar.

Die Bielefelder Altstadt ist kompakt und fußläufig zu erkunden. Rund um den Alten Markt stehen das Crüwell-Haus aus dem 16. Jahrhundert und das Alte Rathaus von 1904. Das Haus Müller in der Obernstraße ist das älteste Bürgerhaus der Stadt (1485/86) und bekannt als Ort, wo August Oetker seine ersten Backpulver-Experimente durchführte.

Besonders auffällig ist das Kachelhaus mit seiner grünen Außenverkleidung aus Meißner Kacheln. Auch ein Abstecher in die Kunsthalle Bielefeld lohnt sich – sie zeigt moderne und zeitgenössische Kunst in einem Gebäude von 1968.

Für Familien ist der Heimat-Tierpark Olderdissen ein Highlight. Er ist kostenfrei zugänglich und beherbergt über 430 Tiere in 100 Arten auf 15 Hektar Fläche.

Lemgo – Renaissance-Perle mit dunkler Geschichte

Etwa 20 Kilometer südlich vom Campingplatz liegt Lemgo, eine über 800 Jahre alte Hansestadt, die für ihre gut erhaltene Weserrenaissance-Architektur bekannt ist. Die Altstadt ist ein echtes Schmuckstück mit prachtvollen Fachwerkhäusern und kunstvoll verzierten Fassaden.

Das Rathaus aus dem 14. Jahrhundert dient bis heute als Verwaltungssitz. Dahinter erhebt sich die St. Nicolai Kirche mit ihren beiden unterschiedlichen Türmen – ein Wahrzeichen der Stadt. Das Junkerhaus in der Hamelner Straße ist ein zweigeschossiger Fachwerkbau mit außergewöhnlichen Schnitzereien, an dem der Künstler Karl Junker von 1891 bis 1912 arbeitete.

Das Hexenbürgermeisterhaus zeigt eine der dunkelsten Seiten der Stadtgeschichte. Das Museum dokumentiert die Hexenverfolgungen im 16. und 17. Jahrhundert und gibt Einblick in die Zeit, als Lemgo besonders rigoros auf Hexenjagd ging.

Schloss Brake liegt etwas außerhalb und beherbergt das Weserrenaissance-Museum. Das Wasserschloss mit seinem markanten Turm wurde ab 1584 im Renaissance-Stil ausgebaut und steht auf den Grundmauern einer der größten mittelalterlichen Burgen Norddeutschlands. Die Ausstellung zeigt Kunst und Kultur des 16. und 17. Jahrhunderts.

Bad Salzuflen – Kurstadt mit Sole und Fachwerk

Etwa 12 Kilometer vom Campingplatz entfernt findest du Bad Salzuflen, eine charmante Kurstadt mit über 900-jähriger Geschichte. Die Stadt ist vor allem für ihre Sole-Quellen bekannt, die schon im Mittelalter genutzt wurden.

Das Herzstück der Stadt sind die Salzufler Parkwelten mit dem neu gestalteten Kurpark, der auf über 120 Hektar grüne Erholung bietet. Der Park wurde vor rund 100 Jahren nach englischem Vorbild angelegt und in den letzten Jahren umfassend modernisiert. Besondere Highlights sind der Solestrand mit Strandkörben, die Kneipp-Insel mit Wassertret- und Armbadbecken sowie die renaturierte Salze.

Das ErlebnisGradierwerk ist ein moderner Inhalationsbau, in dem du durch die Sole-Nebelkammer spazieren kannst. Die winzigen Aerosole regen die Durchblutung der Lunge an – eine natürliche Form der Inhalationstherapie. Von der Aussichtsplattform hast du zudem einen tollen Blick über Stadt und Park.

Die historische Altstadt zeigt prächtige Bürgerhäuser im Stil der Weserrenaissance. Besonders sehenswert ist das Haus Backs von 1581 an der Oberen Mühlenstraße, in dem heute eine Kaffeerösterei untergebracht ist. Der Katzenturm aus dem 15. Jahrhundert ist als einziger von drei Wehrtürmen erhalten geblieben.

Während der Sommermonate finden regelmäßig Kurkonzerte statt – entweder an der Konzertmuschel im Park oder in der denkmalgeschützten Konzerthalle. Von April bis Oktober werden täglich kostenlose Bewegungskurse wie Qi Gong, Atemgymnastik oder Wassertreten angeboten.

Externsteine – mystische Felsformation im Teutoburger Wald

Etwa 35 Kilometer südlich vom Campingplatz liegen die Externsteine bei Horn-Bad Meinberg – eine der bekanntesten Natursehenswürdigkeiten Deutschlands. Die markanten Sandsteinfelsen ragen bis zu 40 Meter hoch in den Himmel und ziehen jährlich rund 500.000 Besucher an.

Die Felsformation entstand vor etwa 70 Millionen Jahren, als die ursprünglich waagrecht lagernden Sandsteinschichten durch geologische Kräfte senkrecht aufgestellt wurden. Im Laufe der Zeit formten Eis und Wasser die heute sichtbaren Strukturen. Die Externsteine befinden sich direkt am Wiembecketeich, der am Fuß der Felsen aufgestaut wird – ein beliebtes Fotomotiv.

Im Mittelalter wurde die Felsformation von Menschen weiter gestaltet. Es entstanden ein offenes Felsengrab, Grotten, eine Altarnische und das monumentale Kreuzabnahmerelief – ein Kunstwerk von europäischem Rang. Die Wissenschaft geht davon aus, dass es sich um eine Nachbildung der heiligen Stätten Jerusalems handelt.

Im 19. Jahrhundert wurden eine Treppe und eine Aussichtsplattform in die Felsen gemeißelt. Von April bis November kannst du die Höhenkammer besteigen und die Aussicht über den Teutoburger Wald genießen. Der Eintritt zum Besteigen kostet 4 Euro pro Person.

Das Infozentrum am Parkplatz zeigt eine kostenfreie Ausstellung zur archäologischen, kulturgeschichtlichen und naturkundlichen Forschung. GPS-Naturlehrpfade und geführte Erlebniswanderungen bringen dir Natur und Kultur der Region näher.

Fazit – Camping mit Ausflugsgarantie

Der Campingplatz Elisabethsee ist ein solider Ausgangspunkt für Ausflüge in der Region zwischen Teutoburger Wald und Weserbergland. Du hast innerhalb von 20 Kilometern Zugang zu historischen Altstädten wie Herford, Lemgo und Bad Salzuflen, zur Großstadt Bielefeld mit ihren Museen und Shoppingmöglichkeiten und zu Naturhighlights wie den Externsteinen.

Der Platz selbst punktet mit seinem privaten See, dem familiären Ambiente und der ruhigen Lage im Grünen. Perfekt, wenn du tagsüber unterwegs sein möchtest und abends in entspannter Atmosphäre am Wasser sitzen willst.

Also: Zelt oder Wohnmobil packen, Campingstuhl einladen und los geht’s. Ostwestfalen-Lippe wartet auf dich!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

6 + 3 = ?
Reload

Please enter the characters shown in the CAPTCHA to verify that you are human.

Stromkosten reduzieren

Erst vergleichen - dann wechseln und 100e EURO sparen?

Stromanbieter vergleichen

Hohe monatliche Vorauszahlungen sind unangenehm

Eine Jahres-Abrechnung mit weiterer Nachzahlung sehr schlimm

>> Das muß nicht sein <<

komm aus den Puschen und mach einen Vergleich

Gilt auch für Gasbezieher